Dem Rätsel des Riechens auf der Spur Bevor Lebewesen sehen und hören konnten, waren sie in der Lage
zu riechen. In 500 Millionen Jahren der Evolution war es der Geruchssinn,
der dem Gehirn ein wichtiges Fenster zur Welt geöffnet hat, der
informierte, was essbar ist oder giftig, welches der richtige
Sexualpartner ist, und der zu Orientierung, Warnung und Sozialverhalten
beitrug. Bei den primitiven Wirbeltieren machte das Riechhirn
den größten Teil des gesamten Gehirns aus und die neuronalen Mechanismen
der Signalverarbeitung, die sich dabei entwickelten, standen Modell
für alle anderen Sinne wie Sehen oder Hören. Trotz seiner ungeheuren
Komplexität und Leistungsfähigkeit organisiert sich auch das menschliche
Gehirn immer um das olfaktorische System. Für den Menschen hat
dieses archaische Sinnessystem weit weniger an Bedeutung verloren,
als gemeinhin angenommen wird. Düfte können Auslöser für Sympathie
und Antipathie sein, Stimmungen und Emotionen beeinflussen, das
Sozial- und Sexualverhalten steuern, den Hormonstatus verändern
und als chemische Kommunikationsmittel dienen. Auch körperliche
Funktionen können direkt beeinträchtigt werden. CD1 Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt, geboren 1947, ist Inhaber des Lehrstuhls
für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum. Mit seinem Team
identifizierte er als erster menschliche Riechrezeptoren und entdeckte,
dass diese auch ausserhalb der Nase vorkommen - in der Haut, im
Schmerznerv, aber auch in Spermien, denen mittels Duftlockstoffen
der Weg zur Eizelle gewiesen wird... Stimmen der Kritik: "Die Gerüche dringen durch die Ohren, wenn Hanns Hatt über die
Erforschung des Riechens referiert. Meeresbrise, Steinpilz und
Vanille scheinen in die Nase zu steigen. Mit Staunen in der Stimme
erzählt Hatt wissenschaftlich fundiert über Duftallergien, Antidüfte
und Achselschweiß. Er erklärt, warum Frauen Männer grundsätzlich
nicht riechen können und wann es doch einmal anders ist. Und am
Ende verrät er, warum sich die Spermien auf dem CD-Cover auf Maiglöckchen
stürzen." (ZEIT Wissen) "Wenn Hanns Hatt beschreibt, wie sich jede Sekunde hunderte Nervenbahnen
ihren Weg die Nase hinauf durch den Schädelknochen ins Riechhirn
suchen, kribbelt es unweigerlich an der Nasenwurzel. Auf der vorliegenden
CD erzählt er von der molekularen Funktionsweise des Geruchssinns,
berichtet von seiner Bedeutung für das menschliche Sozialleben
und für die Medizin. Spannend wird es vor allem, wenn Hatt aus
Bereichen berichtet, die uns alle betreffen - etwa von der möglichen
Manipulation des Menschen über den Geruchssinn. So lassen sich
Trauminhalte beeinflussen, indem dem Schläfer verschiedene Gerüche
vorgesetzt werden. Während Fäkalgeruch für unschöne Träume sorgt,
versüßt der Duft der Orange unsere nächtlichen Gedankengespinste.
Gleichermaßen - nicht mehr und nicht weniger - verschönert auch
der Duft der Frauen männliche Träume... Auch pädagogisch ist die
CD hilfreich. Hatt erklärt, wie der Geruchssinn des Menschen vor
allem in der Kindheit reift. Mit vielen bemerkenswerten Details
veranschaulicht er die wissenschaftlichen Inhalte..." (Fanni Aspetsberger,
dpa) "Hören, was man riecht - der Bochumer Riechforscher Prof. Hanns
Hatt macht's möglich." (Informationsdienst Ruhr) "Der Zellphysiologe Hanns Hatt erklärt auf verständliche Weise,
wie Düfte Stimmungen und Emotionen beeinflussen, das Sozial- und
Sexualverhalten steuern, den Hormonhaushalt verändern und als
chemische Kommunikationsmittel dienen." (P.M. Magazin) "Sehr zu empfehlen vor dem Kinobesuch. Wer 'Das Parfüm' sehen
will, sollte Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt hören. Wer weiß schließlich
schon, wie sich das mit der Riechschleimhaut verhält, wie Gewichtsregulation
durch Düfte funktioniert und wie spannend wunderbar erzählte Wissenschaft
zum Hören sein kann." (Stefanie Wirsching, Augsburger Allgemeine) "Der Ausdruck 'jemanden nicht riechen können' ist mehr als nur
eine rhetorische Floskel: Denn wenn Sie wüssten, was unser Geruchssinn
alles unbewusst steuert, würde Ihnen Hören und Sehen vergehen.
Das wäre aber schade, denn dann hätten Sie nichts von dem tollen
Hörbuch 'Dem Rätsel des Riechens auf der Spur' - und wenn Sie
diesem Geheimnis näher kommen wollen, sollten Sie alle Sinne beieinander
haben..." (RBB Radio Eins) "Die meisten Säugetiere wären verloren, wenn sie nicht schon kleinste
Geruchsspuren wahrnehmen und aus diesen eine Fülle von Informationen
ableiten könnten. Umgekehrt bedeutet eine reizempfindliche Nase
aber auch viel Stress. Bei Menschen können körperliche Ausdünstungen
keine größeren Schäden anrichten. Ihr Geruchssinn ist im Vergleich
zu vielen Tieren geradezu verkümmert. Trotzdem leistet er Dinge,
von denen man lange nichts wusste. Der Biologe Hanns Hatt von
der Universität Bochum erzählt gerne davon. Der Hörer erfährt
während der Laufzeit von 155 Minuten beinahe alles, was Laien
wie Experten interessiert. Dazu hat Hatt übrigens auch einige
dufte Tiergeschichten parat - etwa von den Tupajas, einer Baumspitzhörnchenart
aus Südasien. Kurzum: Das Hörbuch bietet eine exzellente Zusammenfassung
der aktuellen Erkenntnisse über die Funktionsweise des menschlichen
- und tierischen - Geruchssinns." (Gehirn & Geist) "Ende des 19. Jahrhunderts waren Wissenschaftler Rockstars. Ihre
Laboratorien waren Pilgerstätten. Doch irgendwann zogen sich die
Wissenschaftler in ihre Forschungsstätten zurück, vor allem hier
in Deutschland entstand im Laufe der Zeit ein regelrechter Graben
zwischen den forschenden Wissenschaftlern und dem Rest der Bevölkerung.
Wissenschaftler, die sich etwa herabließen, in Talkshows aufzutreten,
wurden von ihren Kollegen oft mit einem Naserümpfen bedacht. Hanns
Hatt, Inhaber des Lehrstuhls für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität
Bochum, kennt auf jeden Fall keine Berührungsängste gegenüber
der Populärkultur. Der Professor gilt als Meister der Gerüche;
wenn es um Duftwahrnehmungen geht, dann ist Hatt, der sowohl einen
Doktortitel in Zoologie wie auch in Humanmedizin besitzt, in vielerlei
Hinsicht ein Pionier, seine Arbeiten gelten heute weltweit als
bahnbrechend. Mit dem Hörbuch 'Dem Rätsel des Riechens auf der
Spur' ist nun ein Werk vorgelegt, das seine Arbeit gezielt dem
Laien nahebringen soll. Hatt berichtet locker und entspannt -
und das vollkommen frei, ohne sich auch nur einmal in Nebensächlichkeiten
zu verlieren. Das ist nicht nur informativ, sondern auch derart
unterhaltsam, dass sich das Hörbuch auch als Hörlektüre im Stau
auf der A 40 eignet." (Christian Lukas, on ruhr) "Spannend und interessant." (Thomas Prinzler, inforadio rbb) "Anschaulich und für den Laien verständlich erläutert Hatt, welche
Rolle Gerüche für unser Leben spielen und wie sie wahrgenommen
werden. Der Hörer taucht ein in die faszinierende Welt des Geruchs..."
(Mareike Begemann, Rubens) "Wissenswertes über den Geruchssinn, das wahrscheinlich älteste
Sinnessystem der Natur: Hanns Hatt erklärt, wie man Gerüche wahrnimmt
und warum sie einen so stark beeinflussen können. Er erläutert
die Grundlagen der Geruchswahrnehmung und stellt vielfältige Forschungsgebiete
vor..." (Deutsches Ärzteblatt) "27 ebenso informative wie unterhaltsame Kapitel, die durch zahlreiche
Beispiele veranschaulicht werden. Gerade durch den lockeren Erzählstil,
der nicht immer konsequent der Reihenfolge des 'Skriptes' entspricht,
lässt sich dem Hörbuch gut folgen. Das kleine Booklet mit erklärenden
Abbildungen ist daher eigentlich gar nicht nötig, so deutlich
bringt der Geruchsforscher die Theorie nahe. Oder sollte den beiden
silbernen Scheiben gar ein Lernduft entströmen?" (Bettina Pabel,
spektrum direkt) "Hanns Hatt präsentiert Grundlagen und neueste Erkenntnisse der
Riechforschung. Faszinierend..." (Claudia Mauelshagen, Psychologie
heute) "Der Hörer taucht ein in die Evolution des Geruchssinns und die
vielfältigen Forschungsgebiete, wie etwa die Gewichtsregulation
durch Düfte. Reinriechen, nein: reinhören empfohlen." (Medi-Learn
Zeitung) "Spannend und amüsant." (Christian Lukas, Stadtblatt Osnabrück) "Hanns Hatt erzählt, wie er mit seinem Team Nierenzellen zum Riechen
brachte und die 'Nase' von Spermienzellen entdeckte, und räumt
mit dem Irrtum auf, dass das Lutschen von Eukalyptusbonbons 'die
Atemwege freimacht' ... Die biologischen Grundlagen des Riechens
und Schmeckens sind gut verständlich, weil Hatt fachspezifische
Termini nur sparsam verwendet und viele Parallelen zu Alltagsphänomenen
zieht. Denjenigen, die zum Verständnis nicht nur hören, sondern
auch sehen müssen, seien die Grafiken im Booklet empfohlen. Keinerlei
visueller Unterstützung bedarf es da, wo Hatt über mögliche Anwendungen
von Düften teils informiert, teils spekuliert: z. B. duftende
Kaufanreize, über die Nutzung des Geruchssinns bei medizinischen
Diagnosen, über Empfängnisverhütung per Duft und über duftgesteuerte
Diäten. Alle 27 Erzählkapitel sind mit dem Computer oder CD-Player
gezielt anwählbar." (Barbara Dulitz, Unterricht Biologie) "Vor kurzem hat ein Forscherteam unter der Leitung des Bochumer
Zellphysiologen und Biologen Hanns Hatt eine sensationelle Entdeckung
gemacht: Riechrezeptoren sitzen nicht nur in der Riechschleimhaut.
Es gibt auch welche in den Spermien. Sie steuern deren Bewegungen,
weisen den Weg, der zur Eizelle führt. Auf diese Entdeckung und
ihre Bedeutung für die Medizin geht Hanns Hatt in einem aktuellen,
im verdienstvollen supposé-Verlag erschienenen Hörbuch ausführlich
ein. Darüber hinaus erläutert er, was in der Riechschleimhaut
und im Riechhirn im einzelnen geschieht und welche Folgen es hat,
dass der Hypothalamus, der Hippocampus und das limbische System
direkt mit dem Riechhirn verbunden sind und befasst sich des weiteren
mit den Auswirkungen der Pheromone auf das menschliche Sexualverhalten,
etwa mit der Bedeutung des Eigengeruchs für die Partnerwahl. Hatt
erklärt auf zwei Audio-CDs, warum einige Körpergerüche als Krankheitsindikatoren
dienen können und was die Alzheimer-Krankheit mit einem schlechten
Riechvermögen zu tun hat. Er widmet sich den Allergien, die durch
den exzessiven Einsatz künstlicher Aromastoffe hervorgerufen werden.
Er schildert, was es bedeutet, unter totaler und partieller Geruchsblindheit
zu leiden. Und er beklagt sich darüber, daß der Geruchssinn immer
weniger geschult wird - weshalb die Fähigkeit, sich Gerüche vorzustellen,
heute häufig unterentwickelt ist. Das Hörbuch bietet eine exzellente
Zusammenfassung des aktuellen Erkenntnisstandes über die Funktionsweise
des menschlichen Geruchssinns. Überdies beschäftigt es sich ausgiebig
mit solchen Phänomenen, deren Erforschung noch in den Anfängen
steckt." (Frank Ufen, Junge Welt) "Packend, ist es, wenn sich Hanns Hatt den Grundlagen unserer
Duftwahrnehmung widmet. Der in Bochum lehrende Biologe stellt
dar, welche Bedeutung die Sinneswahrnehmungen der Nase in der
Geschichte der menschlichen Evolution gespielt haben und wie sie
sich noch heute im Alltagsleben auswirken - und zwar bis hinein
in den Schlaf; denn sogar schlafend noch riechen wir, ohne uns
dessen bewusst zu sein. Sogar unsere Träume werden, wie Hanns
Hatt experimentell nachweisen konnte, mitbestimmt von den Düften,
die wir wahrnehmen." (Gerhard Mahlberg, hr2 Mikado spezial) "Pionierarbeiter des Riechens und solche der Sprach- und Höredition
haben sich eben glücklich bei supposé zusammengefunden ::: Klaus
Sanders strikte anti-preset-Agenda, auf seinen CDs dezidiert gesprochene
und nicht gelesene Sprache zu vertreiben, hat mit dem Riechforscher
& Zellphysiologen Hanns Hatt (s)einen Meister gefunden: 'Dem Rätsel
des Riechens auf der Spur' gibt über Duftsensoren, Riechrezeptoren,
Riechhirn, psycho-olfaktorische Effekte usw. usf. geistesgegenwärtig
und mit etlicher Selbstironie Auskunft, dass es nur so eine Freude
ist, wie solche akademischen Geister von Bologna & Co noch nicht
auszutreiben waren. Die nämlich nicht nur ihre Publikationslisten
und Quotation-Indexes optimieren, sondern passionierte Lehrer
sind; und damit auch die Masse Mensch und eine Masse von Hirnen
bewegen." (Christiane Zintzen, in|ad|ae|qu|at, 17.4.2007) "Mit angenehmer Plauderstimme erklärt Prof. Hatt zunächst anatomische
und biochemische Grundlagen, die anhand einiger Abbildungen im
beiliegenden kleinen Heftchen gut nachzuvollziehen sind. Dann
widmet er sich Themen wie der Evolution des Riechsystems, den
Pheromonen, der Entdeckung der menschlichen Riechrezeptoren, dem
Riechhirn und vielem mehr. Der Vortrag wirkt nie abgelesen, ist
gut strukturiert und trotz des anspruchsvollen Inhalts durch die
eingebauten Anekdoten durchaus auch amüsant. Riechrezeptoren kommen
übrigens nicht nur in der Nase vor - aber lassen Sie sich diese
Geschichte doch vom Fachmann erzählen." (Doris Fischer-Henningsen,
Chemie in unserer Zeit) "Professor Hanns Hatt macht auch Laien die Grundlagen der Dufwahrnehmung
verständlich. Auf zwei CDs erläutert der Wissenschaftler die komplexen
Vorgänge im menschlichen Riechsystem." (Erich Pawlu, Augsburger
Allgemeine) "Ebenso begeistert wie anschaulich erzählt Hanns Hatt wie Duftmoleküle
an den jeweils passenden Rezeptor andocken und so die biochemischen
Vorgänge der Geruchswahrnehmung auslösen. Die beiden Audio-CDs
sind sehr gut verständlich und entführen den Zuhörer in eine faszinierende
Welt aus Maiglöckchendüften und ihren Rezeptoren." (Hannelore
Gießen, Das PTA Magazin) "Diese Doppel-CD ist ein wunderbarer Wissensschatz, den ich allen,
die sich für Parfüm, Düfte, Aromen und das Riechen begeistern,
gern ans Herz legen möchte." (Erik Kormann, aromatisches blog) "Wie wir Gerüche wahrnehmen und warum sie uns so stark beeinflussen
können, erklärt der angesehene Riechforscher Prof. Hanns Hatt
anschaulich und für den Laien verständlich in diesem Hörbuch über
die Rätsel des Riechens." (Marion Hughes, Berliner Zeitung) "Dem Rätsel des Riechens auf der Spur lädt ein zur unerhörten
Reise durch DNA und Moleküle, Nerven, Reize und Sensoren, welche
sämtlich diskrete Hauptrollen spielen innerhalb unseres Sinnestheaters,
der hormonellen Steuerung und des inneren Informationsdienstes.
In fulminantem Free-Style gibt sich der Forscher als Cicerone
durch einen Wahrnehmungsbereich, dessen psychophysikalische Effekte
wir gerne verkennen. In dieser Eigenschaft dem Hören ähnlich,
gibt die auf Tonspur gebrachte Duftkunde durchaus auch akustisch
zu denken." (Neue Zürcher Zeitung, 5. Oktober 2007) "Hanns Hatt erzählt in einem so entspannten Plauderton, als würde
er über den letzten Sonntagsausflug mit seiner Familie berichten.
Der Forscher nimmt uns mit zum Sitz unseres Riechhirns. Die anspruchsvollen
Inhalte, die der Wissenschaftler mit sonorer Stimme referiert,
sind für Laien wesentlich besser nachzuvollziehen, als wenn sie
in die steifen Sentenzen eines Fachbuches gepresst wären - von
der Anschaulichkeit, die beim geschriebenen wissenschaftlichen
Wort gerne verloren geht, ganz zu schweigen. Die CD ist Teil der
ungewöhnlichen Serie 'Erzählte Wissenschaft' des Berliner Labels
supposé, in der es genau darum geht: im gesprochenen Wort für
Nicht-Experten Sachverhalte zu vermitteln, die sich sonst selbst
in einem populärwissenschaftlichen Buch nur schwer eingängig darstellen
ließen..." (Eva Weidmann, Capital)
Grundlagen der Duftwahrnehmung
mit Hanns Hatt
Konzeption und Regie: Klaus Sander
Erzähler: Hanns Hatt
Aufnahme und Schnitt: Anja Theismann
Mastering: Michael Schlappa
Produktion: supposé 2006
2-CD-Set, 155 Minuten
Booklet, 12 Seiten
ISBN-10: 3-932513-70-3
ISBN-13: 978-3-932513-70-1
Euro 24,80
BESTELLUNG
Bislang war nur wenig über den molekularen Hintergrund der Duftwahrnehmung
bekannt. Die Komplexität der Geruchswelt ist wohl Hauptgrund für
dieses Wissensdefizit. Wir können unbegrenzt viele Duftstoffe
wahrnehmen und mehr als 10.000, selbst in äußerst geringen Konzentrationen,
unterscheiden. Was aber geschieht, wenn ein Duftmolekül auf der
Riechschleimhaut absorbiert wird und von der Riechsinneszelle
ein elektrischer Strom zu unserem Riechhirn weitergeleitet wird?
1 In der Riechschleimhaut
2 Duftsensoren
3 Die Familie der Riechrezeptoren
4 Entdeckung der menschlichen Riechrezeptoren
5 Von der Nase ins Gehirn
6 Unser Riechhirn
7 Duftmischungen
8 Der direkte Draht ins limbische System
9 Dufterziehung
10 Evolution des Riechsystems bei Tier und Mensch
11 Chemische Kommunikation
12 Sexualdüfte (Pheromone)
13 Schweißgeruch
14 Eigenduft
CD2
1 Angstduft
2 Adaptation
3 Riechverlust und Regeneration
4 Gewichtsregulation durch Düfte
5 Klinische Diagnose mit der Nase
6 Antidüfte
7 Geruch und Manipulation
8 Riechen im Schlaf
9 Aromatherapie
10 Die Nase der Spermien
11 Riechrezeptoren außerhalb der Nase
12 Exkurs: Der Geschmackssinn
13 Der riechende Schmerznerv
